Oh, Du wunderschönes, aber auch trauriges Griechenland

Wir haben uns auf den Weg gemacht, um Griechenland, seine Kultur, dessen Menschen und wie soll es anders sein, die Tiere mit ihren Schicksalen dort kennen zu lernen. Hier unser kleiner Bericht mit dem Fazit: "die Welt können wir nicht retten, aber vielleicht einen kleines Stück davon, wenn Sie mitmachen!"

Wunderschöne Hotelanlagen, bestens ausgestattete Campingplätze und ein sehr langer, sauberer Strand emfängt den Touristen bei traumhaften Temperaturen in Griechenland. Das Meer ist warm und kristallklar, so dass das schwimmen darin viel Freude bereitet.

Das Personal ist immer freundlich, arbeitet nett und sauber. Kein Wunsch des einzelnen Gastes soll unerfüllt bleiben! Man fühlt sich Willkommen !

Bei den Mahlzeiten der Touristen finden sich hungrige Katzen ein, die schon für ein kleines Stückchen trockenes Brot mehr als Dankbar sind. Da diese Tiere keinem Menschen gehören, fehlt es Ihnen an allem. Ungezieferbehandlungen, Impfungen und das wichtigste: Kastrationen!

Von daher gesellen sich natürlich auch die Kitten mit in die Reihen der Bettler, den nur die Milch der Mutter reicht schon lange nicht mehr.

Aber bitte nicht wundern, auch der eine oder andere Hund traut sich bis zum Tisch, den auch sein Magen knurrt jämmerlich, obwohl er große Angst vor seinen Rivalen, den Katzen hat. Stolz läuft er mit einem Stückchen Brot unter den nächsten, vorhandenen Busch, um das erhaltene Futter genüßlich zu verschlingen.

 

Bei einem reichhaltigen und guten Essen sind die Touristen zufrieden und geben den Tieren gern etwas von ihrem Essen ab

Reichhaltiges Kulturangebot ist vorhanden!

Wer sich kulturell bereichern möchte, hat in Griechenland alle Möglichkeiten dazu. Das Angebot ist Vielfältig und die Touren sehr gut organisiert. Deutschsprachige Fremdenführer kennen sich bestens aus und können fast jede Frage beantworten. Die Eintrittpreise sind nicht überteuert, Lehrer, Professoren und Schüler dürfen oftmals kostenlos die Stätten aufsuchen und Rentner oder behinderte Menschen zahlen nur den halben Eintrittpreis.

Man kann stundenlang staunen und betrachten und keine Fragen bleiben offen.

Beim Spazieren gehen Herz und Augen öffnen

Neben der wunderschönen Landschaft, dem weitem Blick auf das Meer und die schönen, verwinkelten Gässchen der Dörfer kann man auch viel mehr entdecken, wenn man Tiere liebt.

 

 

So wie zum Beispiel diesen Futter- und Wasserautomaten für streunernde Hunde und Katzen, der von Tierfreunden in Griechenland aufgestellt worden sind.

Man gibt seine leeren Plastikflaschen oder leeren Getränkedosen in die Vorrichtung und unten fällt das Futter für die Tiere in eine Schale.

Gönnt man den Tieren das lebensnotwendige Wasser füllt man die daneben stehende Schale mit Wasser auf.

Eine für die Streuner wundervolle Einrichtung!

So konnten wir eine Mutterhündin beim Fressen an diesem Automaten beobachten. in einem in der Nähe befindlichen Erdloch zieht sie zwei Generationen Welpen auf und lebt mit ihnen in einem Erdloch.

 

Da die Milch der Hündin nicht für alle Welpen ausreicht, füttert eine Griechin mit der Flasche die Jungen aus der zweiten Generation.

Wir stehen mit einem Tierschutzverein in der Nähe des Fundortes in Kontakt, damit diesen Tieren geholfen werden kann.

Helfen kostet Geld, das wissen wir alle!

Vielleicht haben auch Sie die Möglichkeit, unser Projekt Griechenland zu unterstützen. Dafür wären wir Ihnen sehr Dankbar.

Gern stellen wir Ihnen eine Spendenquittung zur Vorlage beim Finanzamt aus.

 

PayPal : tierhofstade@aol.com         oder unser Spendenkonto



Natürlich können wir nicht die Welt retten, aber gemeinsam vielleicht ein kleines Stück davon!

Unsere Erfahrung, die wir vor Ort gemacht haben besteht in der Tatsache, das die Tiere in der Touristenzeit ein wundervolles Leben an der Küste haben. Sie bekommen zu fressen, bedienen sich an den Pools mit Wasser, finden die Futterautomaten vor.

Der Futterautomat zeigt uns auch deutlich an, das der Grieche die Tiere mag, solange sie keine Krankheiten oder Angst verbreiten. Das werten wir als sehr positiv und möchten an dieser Stelle ansetzen.

Die Tierheime und Auffangstationen beherbergen überwiegend die Hunde, da die Tierschützer vor Ort schon mit dieser Tierart mehr als ausgelastet ist. Innerhalb von nur einem Jahr hat ein in Griechenland lebender Österreicher 169 Hunde mit zu sich genommen, um ihnen zu helfen. Als Privatperson!

Katzen scheinen es somit etwas einfacher zu haben, aber vermehren sich natürlich  endlos.

Da die Touristen diese Tiere gern füttern und versorgen, haben wir nun Kontakte zu griechischen Tierschützern aufgenommen. Wir werden klären, ob sie Sammeldosen in den Rezeptionen der Hotel- und Campinganlagen aufstellen dürfen, um die notwendigen Gelder für Katzenkastrationen zu sammeln. Damit wäre doch auf jeden Fall schon der erste Schritt im Sinne dieser Tiere getan!

An die Infotafeln dieser Anlagen sollten Telefonnummern der Tierschützer vorhanden sein, damit das eine oder andere Tier bei einem der Touristen ein schönes zu Hause finden kann. Viele verlieben sich in ein Hundchen oder Kätzchen, würden es gern mit zu sich in die Heimat nehmen, aber wissen leider nicht, wie sie es anstellen sollen.

Die Einfuhrbestimmungen müssen ja alle beachtet werden und sind dem Touristen sicherlich nicht bekannt. Mit Unterstützung der Tierschützer sollte dann die Vorbereitung des Tieres mit medizinischer Grundversorgung, Impfung und Chip, europäischem Pass gut vorbereitet sein. Die Tracesanmeldung muss veranlasst werden und dann können die Tiere nach ca. vier Wochen nachgeschickt werden.