Ja zum Auslandstierschutz!

Info vom Tiersuchregister Tasso e.V. gefunden am 07.03.2011
 

Nun wird Rumänien das Schlachthaus für Straßenhunde!
Der Ausschuss entscheidet: Die Hunde werden getötet

Protestieren Sie sofort mit uns! Es eilt!

Vordrucke finden Sie bei www.tasso.net


Bitte beachten Sie: Viele Leser haben uns geschrieben, dass man weder bei den Faxnummern noch bei den E-Mailadressen mit dem Protest gegen das erneute Töten der Straßenhunde in Rumänien durchkommt. Da dieser Protest am Anfang funktioniert hat, gehen wir davon aus, dass die Mailaccounts der Betroffenen voll sind und die Faxgeräte überquellen. Vielleicht sind auch beide Kommunikationswege vorübergehend abgestellt. Wir sollten das jedenfalls als ein positives Zeichen werten, weil es uns zeigt, dass sich viele Menschen an dem Protest beteiligt haben. Leider war es in der Kürze der Zeit nicht möglich eine andere Form des Protestes zu wählen.


Zum Hintergrund

Der Ausschuss für öffentliche Verwaltung in der Abgeordnetenkammer hat über das rechtliche Vorgehen im Umgang mit streunenden Hunden diskutiert (Projekt PL 912).

Obwohl der Senat von Rumänien der Vorgehensweise „Sterilisation und Zurücksetzen " zugestimmt hatte, haben die Interessenvertreter der Liberal-demokratischen Partei (PD-L) im Ausschusses für öffentliche Verwaltung alles verändert.

Folgende Entscheidung wurde getroffen: Nach 14 Tagen werden die Hunde euthanasiert oder sterilisiert nach der Entscheidung des lokalen Gemeinderates (Rathaus).

Auch wenn von Sterilisation die Rede ist, bedeutet es nicht, die Hunde könnten danach auf die Straßen zurückkehren bzw. dass sie nach der Sterilisation nicht getötet werden.

Auf der anderen Seite wurden die restlichen Artikel / Änderungsvorschläge nicht diskutiert, die Antwort des Präsidenten Sulfina Barbu war: „ sie wurden bereits umgesetzt". Daher war der Vorschlag des Präfekten von Bukarest im Großen und Ganzen rechtswidrig genehmigt.

Der Text ist tendenziös, undemokratisch und verfassungswidrig (keinerlei Kontrolle der Aktivitäten im Hunde-Management durch zivile Gesellschaften/Vereine ist möglich) und die Begründung ist absurd, da behauptet wird, dass die Vertreter der zivilen Gesellschaften - also der Tierschutzorganisationen "keine Rechte / Interessen im Bereich des Managements von streunenden Hunden haben, sondern vielmehr ein Hindernis darstellen und die Tätigkeiten erschwerten".

Protestbrief

Auf den Druck der PD-L Partei wird am 7. März der Gesetzesentwurf im Plenum des Abgeordnetenhauses (wo PD-L die Mehrheit hat) diskutiert. Nur ein kleiner Schritt und das MASSENHAFTE MASSAKER beginnt.
Wir müssen so viel Druck wie möglich auf die Abgeordneten ausüben durch das Versenden von Protestbriefen an die Abgeordnetenkammer und das Europaparlament unter:

1. Fax: 00 40 21 3134931 oder 00 40 21 3146934 (Abgeordnetenkammer des rumänischen Parlamentes)
 
2. Fax: 00 32 2 2854141 (Europäische Volkspartei, in der die Liberal-demokratischen Partei Rumäniens Mitglied ist.)
   
Dieser kann genutzt werden oder man schreibt einen eigenen Brief. Beim Versenden der Emails ist es sehr wichtig, dass man in der „BETREFFZEILE" darauf hinweist, dass es sich um einen Protest gegen die Hundesituation in Rumänien handelt, selbst wenn die Mails ggf. ohne gelesen oder geöffnet zu werden, gelöscht werden Der Text innerhalb der Mail kann recht kurz gehalten sein.

Bitte, wenn Sie Kontakte zu Massenmedien haben, informieren Sie diese über die Situation in Rumänien und zeigen Sie Ihre Missbilligung!


Muster eines Protestbriefes

Rumänien, Stoppt das Töten von Hunden! Sterilisiert sie und setzt sie wieder zurück!

Gefolterte, geschlagene, getötete Hunde, Pferde, die auf der Straße und auf Volksfesten bis zur Verstümmelung geschlagen werden, tote Tiere in Straßenecken, der Lager des Rathauses - das sind Bilder, die Rumänien charakterisieren, wenn wir an die Tiere denken.

Rumänien ist in ganz Europa für seinen grausamen Umgang mit Tieren bekannt, insbesondere mit Straßenhunden. Das Töten von Hunderttausenden Straßenhunden in ganz Rumänien hat zig Millionen Euro gekostet.

Wenn die Tötung streunender Hunde tatsächlich funktionieren würde, wären die Straßenhunde aus den Städten Rumäniens längst verschwunden. Das Ergebnis der Vernichtungskampagnen: Null. Und Sie wollen noch einmal diesen kriminellen Gesetzesänderungen zustimmen!

Das systematische Einfangen und Töten (Catch and Kill-Program) ist eines der größten Geschäfte für die rumänischen Gemeinden und für die Personen, die in der Verwaltung für streunende Hunde zuständig sind, geworden. Leicht erzielter Profit aus Tötung von Hunden: Das Geschäft mit den Straßenhunden

Das Problem der angewachsenen Hundepopulationen muss logischerweise auf effektive und zivilisierte Weise gelöst werden. Die Geburtenkontrolle, verbunden mit einer Erziehung zu verantwortungsvoller Hundehaltung, ist die einzige praktikable Lösung: kostenlose Kastration und Rückgabe aller Hunde, mit und ohne Besitzer, in das Gebiet, wo sie aufgefunden wurden bzw. an ihre Eigentümer oder Halter. „Kastration und Rückgabe" ist die einzige praktikable, kostengünstige und dauerhafte Lösung. Die rumänischen Behörden werden nichts erreichen, solange sie nur die Symptome bekämpfen, anstatt die Ursachen des Problems anzugehen.

Wir fordern Sie auf, das Legislativvorhaben PL Nr. 912 - NEUTER & RETURN ALL DOGS AND CATS mit oder ohne Besitzer zu unterstützen!